So erkennen Sie Analog-Käse
Dem Käse-Schwindel auf der Spur

Fotograf: Günther Havlena – www.pixelio.de
Der Beitrag über Käse-Imitate in der Sendung Frontal 21 hat die Verbraucher nachhaltig verunsichert. Eine Reihe von Organisationen, darunter auch Foodwatch und die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL), haben bereits eine Kennzeichnung gefordert.
Gemäß Artikel 114 der EU-Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 in Verbindung mit Anhang XII ist die Bezeichnung “Käse” ausschließlich Milcherzeugnissen vorbehalten. Weder durch Etikettierung noch durch Aufmachung oder Werbung darf laut dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Eindruck erweckt werden, dass es sich um ein Milcherzeugnis, also um Käse handelt (vgl. Nr. III 2 des Anhangs XII).
Wenn folglich Brötchen mit Käse-Imitat nicht “Käsebrötchen” heißen dürfen, stellt sich die Frage, wie es mit Anglizismen aussieht. Handelt es sich bei der gelben Scheibe auf dem Cheeseburger wirklich um Käse? Wird tatsächlich geprüft, dass der Käse auf der Speisekarte sich nicht als künstlicher Käse entpuppt? Es bleibt dabei. Wer Qualität sucht, braucht mehr und mehr das Basiswissen eines Ernährungswissenschaftlers, daher hier eine Übersicht der besten Analog-Käse-Indikatoren.
- Das Wort “Käse” wird in der Zutatenliste nicht genannt.
- Palmöl oder Pflanzenöl wird genannt.
- Milcheiweiß und Stärke oder ein Stärkeprodukt werden genannt.
BMELV: Wo Käse drauf steht, muss auch Milch drin sein!
Foodwatch: “Analog-Käse” als Imitat kennzeichnen
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