Mit dem Fahrrad um die Welt
Die Deutsche Bahn als Trendsetter

Umweht die Deutsche Bahn sonst auch eher konservatives Flair, so hat Deutschland doch mit Call a Bike klar die Nase vorn. Die DB Leihräder sind bereits in fast 40 Städten verfügbar – In Berlin, München, Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart sogar im flex System, das heißt die Räder müssen nicht an einer Bike-Station zurückgegeben werden, sondern man stellt sie einfach im Stadtgebiet ab und gibt sie für die nächste Fahrt frei.
Im Mai 2010 soll nun Londons öffentliches Leihradsystem starten.
Transport for London rechnet mit 40.000 Radfahrten täglich und wird im Abstand von etwa 300 Metern Fahrstationen aufstellen, an denen die Räder ausgeliehen und abgegeben werden können. Die Abgabe muss dabei nicht an der Station erfolgen, wo das Rad entliehen wurde. Vorbild für das Londoner System ist nach eigenen Angaben das Pariser Leihradsystem Vélib.
In Östterreich wurde ebenfalls ein vergleichbares Pilotprojekt im Rahmen des 3. NÖ RADLgipfels gestartet, der sich dieses Jahr mit dem Thema “Fahrradverleihsysteme im internationalen Vergleich” befasste. In 7 Gemeinden stehen die Räder von Nextbike inzwischen zur Verfügung. Die aktuelle Position der Räder und ihr Status kann ähnlich wie bei Call a Bike über eine Google Map eingesehen werden.
“Radfahren ist eine gesunde und umweltfreundliche Fortbewegungsart. Deshalb wollen wir in Niederösterreich den Radverkehr fördern. Fahrradverleihsysteme sind eine wertvolle Erweiterung der Möglichkeiten mobil zu sein: Wer gerade kein Rad dabei hat, kann kurze Strecken damit trotzdem schnell und bequem zurückzulegen.” so Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Call a Bike, Transport for London und Nextbike.
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