Wie frisch ist eigentlich frisch?
Bonner Studie prüft Chancen für ein neues Frische-Etikett

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Frisch, frischer, am frischesten oder doch nur alles Frischkäse? Der Aufdruck “frisch” auf Lebensmitteln ist in etwa so aussagekräftig und verbindlich wie “fit” oder “Wellness“. Wenn man sich dann noch den einen oder anderen nicht mehr ganz so frischen Lebensmittel-Skandal in Erinnerung ruft, ist nur zu verständlich, dass der Verbraucher dem Wort so gut wie keine Bedeutung mehr beimisst.
Eine Studie des Forums PRO FRISCHE hat gezeigt, dass Verbraucher frische Lebensmittel klar bevorzugen würden, sofern es einen verlässlichen Indikator für den Grad der Frische gäbe. “Die Teilnehmer der Studie gaben dabei oft an, dass die Frische vieler Lebensmittel schwer zu beurteilen ist”, so Professor Rainer Stamminger von der Universität Bonn.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist den Verbrauchern nicht verlässlich genug. Es sagt nichts darüber aus, wie die Ware zuvor behandelt wurde, also ob z.B. vorgegebene Kühltemperaturen zu jeder Zeit eingehalten wurden. Daher glauben 85 Prozent der Studienteilnehmer, dass die tatsächliche Frische besser mit einem Frischeindikator beurteilt werden könnte.
“Qualität und Frische sind heute mehr denn je ein Unterscheidungsmerkmal im Lebensmittelhandel”, so Marc Büttgenbach, Sales Director Labels & Consumables bei Bizerba. “Der grundlegende Gedanke eines Frischeindikators ist die Visualisierung der Kühlkette, die das Mindesthaltbarkeitsdatum ergänzt – also das, was bisher im Verborgenen lag. Wir wollen Sicherheit im Supermarkt und Sicherheit beim Verbraucher – eine Anzeige, die sich mit fortschreitender Zeit ändert, also verfärbt, und den Frischezustand von Lebensmitteln ablesbar macht, die nach der Ernte, der Schlachtung oder der Herstellung sofort an Frische und Qualität verlieren.”
Das TTI-Systemetikett von Bizerba funktioniert auf Basis einer von der Schweizer Firma Ciba entwickelten Druckfarbe, die je nach Lichtkontakt und Temperatur ihre Farbe von farblos bis hin zu Blau verändern kann. Wird also die ideale Temperatur oder die Anzahl der vordefinierten Haltbarkeitstage (Licht) überschritten, verändert das Etikett seine Farbe und kann so das gesamte Spektrum von “frisch” bis “nicht mehr verzehrbar” abbilden.
Der Verbraucher erhält auf einen Blick eine verlässliche Information über die Frische des Produktes und der Produzent kann die Frische eindeutig belegen – also eine wirklich frische Idee!
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung auf der Website des Gourmet Reports.
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