Kennen Sie Analog-Käse?
Den Verbrauchern wird ein X für eine Kuh vorgemacht
Wir haben es eigentlich schon lange geahnt, denn so manche gelbe Scheibe auf dem geliebten Cheeseburger oder Hawaii Toast ist einfach zu gelb um wahr zu sein: Sie ist kein Käse.

Fotografin: Hanna B. – www.aboutpixel.de
Dank Frontal 21 wissen wir es jetzt genau. Es handelt sich um so genannten Analog-Käse. Als Analog-Käse werden Käse-Imitate bezeichnet, die nicht aus Milchfetten sondern aus billigen Pflanzenfetten wie Palmöl unter Zusatz von Milcheiweiß gewonnen werden. Mit künstlichen Aromen und Farbstoffen wird dann aus dem Schnittfett wahlweise Pizzakäse, Mozzarella und was das Herz des sparsamen Gastronomen sonst noch so begehrt.
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Posted in Ernährung, Gentechnik, Skurriles, Verbraucherschutz, Wissen

17. April 2009 um 17:15 Uhr
Das ist ja krass *würg*! Immer wieder werden wir Verbraucher für doof verkauft und ich bin fast vom Stuhl gefallen über das, was ich als Pizza- und Hawaitoastliebhaber hier lesen muss! Einfach unglaublich! Es besteht ja anscheinend noch nicht einmal der Hauch einer Chance, sich hundertprozentig vor dieser arglistigen Täuschung zu schützen, wenn man gerne auswärts speist!
Was mich noch mehr wurmt, ist die Tatsache, daß dieses Käseimitat nicht nur minderwertig, zu sein scheint, sondern in höchstem Maße ungesund. Denn meines Wissens nach ist (Palm)fett, welches sich auf bis zu 400°C erhitzen lässt, ein z.T. gehärtetes Fett, das aufgrund der enthaltenen Trans-Fettsäuren schon in kleinen Mengen als ungesund und schädlich gilt, weil es den Fettstoffwechsel und den Cholesterinspiegel negativ beeinflusst.
18. April 2009 um 22:47 Uhr
Wenn man ließt, was sich die Industrie so alles ausdenkt, um die Kosten zu senken, indem teuer Zutaten ausgetauscht werden, kann man schon ins Grübeln kommen. Auf der Website von Joey’s Pizza wird man derzeit von folgenden Banner begrüßt:
“Echter Käse! Joey’s verwendet ausschließlich hochwertige Käseprodukte von Markenherstellern.”
Schon erschreckend, dass man das inzwischen dazu schreiben muss. Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
19. Mai 2009 um 11:57 Uhr
[...] so etwas wie Käse, der aber keiner ist und sich Analogkäse nennt. Mehr zur Verwendung hier oder hier, bleibt nur noch übrig, Analogkäse digital abzulehnen, wenn er denn als solcher zu erkennen [...]