Auf die Eier, fertig, Ostern
Was steckt hinter Güteklasse A, Gewichtsklasse M und Bio?
Im Handel begegnen uns fast ausschließlich Eier der Gewichtsklasse M, die nicht mehr als 63g wiegen dürfen, oder L, die bis zu 73g wiegen dürfen.
Es gibt insgesamt drei Güteklassen: A extra, A und B. Eier der Güteklasse A extra dürfen maximal 7 Tage alt sein (nach Verpackungsdatum). Sie sind also besonders frisch. Ein Ei der Güteklasse A entspricht dem Ei, wie es uns im Handel begegnet. Es muss u.a. sauber, frei von Fremdgerüchen und der Keim darf nicht sichtbar entwickelt sein. Eier der Güteklasse B erreichen nicht den Handel. Sie werden meist industriell weiterverarbeitet.

Fotografin: Angela Huth – www.aboutpixel.de
Der hohe Preis für Bio-Eier ist hauptsächlich Futtermittel bedingt. An die Hühner werden nur Bio-Getreide und Bio-Hülsenfrüchte verfüttert. Konventionelle Produkte oder gar Tiermehl sind tabu. Dazu kommen die Kosten für die artgerechte Haltung. Ein Bio-Huhn hat Platz zum Scharren, Picken, Flattern und was das Herz eines Huhns noch so erquicken kann. Nur Bio-Eier dürfen die Aufschrift “Bio”, “Öko” oder dem Hinweis “aus ökologischer Erzeugung” tragen. Diese drei Begriffe sind geschützt und dürfen ausschließlich für Bio-Produkte verwendet werden.
Bevor wir an Ostern selbst zum Bemalen der Eier schreiten, kommt uns der Erzeuger mit der Stempelfarbe zuvor. Jedes Ei erhält einen s.g. Erzeugercode, der sich wie folgt zusammensetzt:
Code für die Art der Haltung:
0 = ökologische Erzeugung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Käfighaltung
Code des Registrierungs-Mitgliedstaates:
DE = Deutschland
Als letztes folgt der Code zur Identifizierung des Betriebes. Jeder Betrieb verfügt über eine eigene Nummer, die durch weitere Kennnummern ergänzt werden kann, um zum Beispiel den zugehörigen Stall zu erfassen, falls es mehrere sind.
Auf der Website des Vereins für alternative Tierhaltung e.V. können Sie die Herkunft Ihrer Eier ermitteln. Weitere Informationen rund um das Ei finden Sie auf der Website des aid Infodienstes.
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